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Essen & Trinken in Mailand

Eine der leicht zugänglichen Methoden, eine Stadt oder eine Region kennenzulernen, ist die Küche. Mailand und die umgebende Lombardei ist für seine deftige, mit vielen aromatischen Kräutern würzende Küche bekannt – das berühmte Ossobuco mit Gremolata beispielsweise. Das sind Beinscheiben vom Kalb, die scharf angebraten werden und dann in einem Weißweinfond einige Zeit gar schmoren. Zum Servieren wird die Gremolata genannte Kräutermischung aus Petersilie, Rosmarin und/oder Salbei, Knoblauch, Salz und Zitrone auf dem „Knochen mit Loch“ (wörtlich übersetzt) verteilt und z.B. mit Mailänder Risotto auf dem Teller angerichtet.

Ganz ausgezeichnet ist auch das Costolletta alla milanese, das Mailänder Schnitzel, ein Kalbsschnitzel, das ganz langsam in Butter ausgebacken und mit einem warmen Kartoffelsalat und frischem Salat serviert wird.

Wer im Spätsommer oder Herbst nach Mailand kommt, wird überall Angebote für Steinpilze, Trüffel, Pfifferlinge und Cornucopia (Totentrompete) finden, die entgegen unserer Essgewohnheiten auch sehr gerne mit Fisch und Muscheln kombiniert werden. Da das Mittelmeer nicht weit entfernt ist, findet man in den besseren Restaurants jeden Tag frischen Fisch, den man sich samt seiner Zubereitungsart aussucht und dessen Preis nach Gewicht berechnet wird.

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Mailänder Küche

Mailänder Küche @iStockphoto/Nikada

Zwar ist Mailand nicht für eine eigene Pizzakreation bekannt, jedoch bietet eigentlich jedes Restaurant ganz selbstverständlich eine große Vielfalt an knusprigen Pizzen aus dem mit Holz beheizten Steinofen an.

Nicht vergessen sollte man auch die kalten Spezialitäten: Mailänder Salami und „Finocchina“, eine Dauerwurst mit Fenchelsamen, dazu rohe Landschinken und allerlei Käse. Ist ein regionaler Prosecco die ideale Eröffnung für ein gutes Essen in Mailand, so ist ein Wein aus der Lombardei der perfekte Begleiter. Ein dezenter, gut gekühlter Chardonnay von den Hängen des Gardasees oder ein Barbera aus der Gegend um Pavia runden den Geschmack der einheimischen Küche perfekt ab. Zum Nachtisch darf man den erstklassigen italienischen Espresso nicht vergessen, vor allem, wenn man auf die sonst in Italien üblichen süßen Leckereien aus Eis, Haselnüssen, Nougat und Sahne verzichtet.

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