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Unterwegs in Mailand

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kann man sich in Mailand recht bequem zu Fuß erschließen – interessante Straßenszenen, das norditalienische Klima und die mittlerweile immer besser verkehrsberuhigte Innenstadt lassen diese Wege zu Spaziergängen werden. Für weitere Entfernungen – z.B. wenn das Hotel etwas außerhalb der Innenstadt liegt – bietet sich zuallererst der von der Firma ATM betriebene öffentliche Nahverkehr an.

Im etwa 180km² großen Stadtgebiet Mailands ist der – nicht nur für italienische Verhältnisse – nämlich sehr gut ausgebaut. Dabei hat man als Besucher auch noch die Wahl, ob man schnell zu seinem Ziel kommen will – hier bietet sich die U-Bahn (Milan Metro) mit ihren 3 Linien (M1 – rot, M2 – grün, M3 – gelb) an – oder ob man während der Fahrt etwas von der Stadt sehen will. Dazu empfiehlt sich eine der 21 Straßenbahnlinien (Tram) oder eine der 73 Buslinien. Ein Mietwagen oder gar das eigene Auto ist in Mailand nicht unbedingt empfehlenswert. Nicht nur dass während der Rushhour der Straßenverkehr regelmäßig stockt, für die Innenstadt (Bastion) wird von der Stadtverwaltung auch je nach Abgasnorm eine Befahr-Gebühr von 2 bis 10 Euro erhoben – pro Werktag zwischen 7:30 und 19:30 Uhr.

Mailand von oben

Mailand von oben @iStockphoto/Angelika Schwarz

Taxis sind in Mailand eine teure Angelegenheit, die man zudem nicht an der Straße herbeiwinken kann: Entweder man geht zu einem der festen Taxistände oder telefoniert sich ein Taxi heran – ab diesem Zeitpunkt läuft aber bereits das Taxameter. Für Fahrten zu den Flughäfen gelten übrigens feste Tarife (40-90 Euro, je nach Entfernung des jeweiligen Flughafens). Eine bessere Alternative sind da die sogenannten Radiobusse, die man sich abends und nachts zu einer der Radiobus-Haltestellen (blau-weißes, sechseckiges Schild) heran ruft. Dieser fährt einen für 2 Euro dann überall hin. Ein Fahrrad oder Roller ist wegen des dichten Verkehrs und der Fußgängerzonen auch keine so gute Idee, zumindest für Neuankömmlinge.